Kirchliche Verbände fordern Reform der Pflegeausbildung
Datum: 01.07.2010
Kirchliche Verbände fordern Reform der Pflegeausbildung
Modernisierung ist gefragt
Der Evangelische und Katholische Krankenhausverband, sprechen sich dafür aus, die Pflegeausbildung durch ein neues Berufsgesetz grundlegend zu modernisieren. Ziel sei, die Ausbildungen im Bereich der Alten-, Gesundheits- und Kinder-Krankenpflege zu einer gemeinsamen Pflegeausbildung zusammenzuführen.„In Anbetracht der demographischen Entwicklung steigt der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften“, heißt es dazu von den Verbänden. Um auch zukünftig junge Menschen für das Berufsbild „Pflege“ zu gewinnen, müsste die Ausbildung dringend attraktiver gestaltet werden. Den Verbänden zufolge befindet sich jeder zweite Ausbildungsplatz in der Krankenpflege heute in einem christlichen Krankenhaus. Hinzu kämen rund 200 Altenpflegeschulen in Caritas und Diakonie.
„Dieser Verantwortung wollen Caritas und Diakonie auch in Zukunft gerecht werden“, so die Verbände. Dies setze jedoch voraus, dass die Refinanzierung der Ausbildungsstätten und der Ausbildungsvergütung auch in Zukunft gesichert sei. © hil/aerzteblatt.de
Der Evangelische und Katholische Krankenhausverband, sprechen sich dafür aus, die Pflegeausbildung durch ein neues Berufsgesetz grundlegend zu modernisieren. Ziel sei, die Ausbildungen im Bereich der Alten-, Gesundheits- und Kinder-Krankenpflege zu einer gemeinsamen Pflegeausbildung zusammenzuführen.„In Anbetracht der demographischen Entwicklung steigt der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften“, heißt es dazu von den Verbänden. Um auch zukünftig junge Menschen für das Berufsbild „Pflege“ zu gewinnen, müsste die Ausbildung dringend attraktiver gestaltet werden. Den Verbänden zufolge befindet sich jeder zweite Ausbildungsplatz in der Krankenpflege heute in einem christlichen Krankenhaus. Hinzu kämen rund 200 Altenpflegeschulen in Caritas und Diakonie.
„Dieser Verantwortung wollen Caritas und Diakonie auch in Zukunft gerecht werden“, so die Verbände. Dies setze jedoch voraus, dass die Refinanzierung der Ausbildungsstätten und der Ausbildungsvergütung auch in Zukunft gesichert sei. © hil/aerzteblatt.de
Autor: Cornelia Schulze
